App Programmierung und Marketing

Irgendwie scheint jede Branche ihr eigenes Dings zu haben: Hier die wissenschaftliche Zeitschrift „Acta Palaeontologica Polonica“, da die britische Progressive-Rock-Band „The Alan Parsons Project“. – Und bei uns gibt es das auch. Nur dass bei uns App als Kurzform für „Application software“ – Anwendungsprogramm – steht und somit etwas anders geschrieben wird, als bei den eingangs vorgestellten Beispielen. In der Informatik ist ein App also ein Computerprogramm, das für den Endanwender geschrieben wurde. Bis hierher klingt es noch einfach. War es auch einmal – damals, in dieser Welt vor „Hybrid Apps“, „Mobile Apps“, „Web Apps“ und „Windows Apps“.

App Markt

Niemand braucht Apps, die keiner braucht
Heute geht es aber gar nicht mehr ohne all diese Spezifikationen. Leider. Denn so nützlich sie auf der einen Seite sein mögen – auf der anderen wirken sie auch behindernd. Zumindest in den Fällen, in denen sie eigentlich Geld verdienen sollten. Tatsächlich aber generieren 60 Prozent der Apps keine Umsätze. Umso wichtiger also, sich zum einen kritisch mit dem Thema auseinander zu setzen. Zum anderen aber auch in der Art, dass sich vielleicht doch ein erfolgreiches Mobile App Marketing erzielen lässt.

Aus dem Nähkästchen geplaudert
Was dafür nötig ist? In jedem Fall sollten die App Programmierung und das Marketing in einem Format gestrickt sein, das eine sogenannte „Unique Selling Proposition“ (USP) – ein Alleinstellungsmerkmal – aufweist. Dazu gehört im Übrigens passenderweise ein attraktives Icon. Außerdem ist entscheidend, welches App wann für welches Betriebssystem passt. Zwar haben sich Apple und Windows in zahlreichen Gebieten inzwischen aneinander angepasst und arbeiten mittlerweile auch ganz gut und kompatibel zusammen. Doch gibt es auch noch andere Betriebssysteme, wie Android für Smartphones. Wieder andere Formate werden für Tablets genutzt.

App Reviews
Aus diesen genannten Gründen kam ein offenes Marketinggeheimnis zustande: Die breite Streuung von Testläufen beziehungsweise das Aufstellen vielversprechende Kombinationen innerhalb der Tool-Palette. Im vorliegenden Fall könnte sich beispielsweise eine Verbreitung über soziale Netzwerke im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt machen. Denn damit steigen gleichzeitig die Chancen auf den Erhalt positiver Reviews. Diese wiederum spiegeln sich im Idealfall spür- und messbar in einem besseren Page-Ranking wider.

Kreuz- und Quer-Verbreitung
Auch andere Präsentationsformen und Informationskanäle sind wichtig für die Verbreitung einer App. Jeder, der etwas beitragen kann, um den Bekanntheitsgrad zu steigern, ist stets willkommen. Journalisten, Blogger, Vertreter der jeweiligen Zielgruppe. Unterbringung bei den Suchmaschinen, Lernen aus den Fehlern der anderen. Was ein ebenfalls gangbarer Weg ist: Cross Promoting. In dem schließen sich mehrere App-Entwickler zusammen und teilen sich dabei ihre Ressourcen, ihre diesbezüglich interessanten Geschäftsverbindungen sowie gegebenenfalls auch ihre Kunden. Es gibt also noch Chancen – gehen wir sie an!