Eigentlich – um es auf einen ganz simplen Nenner zu bringen –, war Facebook ursprünglich dazu gedacht, Online-Freizeit mit Online-Freunden zu verbringen. Oder Off-Zeit online zu nutzen, oder mit Off-Freunden überhaupt irgendetwas zu teilen. Jedenfalls war es wohl eher als multipel einsetzbares Kommunikationsmedium gedacht – quasi ein Telefon mit vielen Extras. Daraus hat sich ein weltweites Phenomen entwickelt.

die wichtigsten social media netzwerkePfiffige Strategen
Ein paar pfiffige Menschen kamen jedoch ziemlich bald darauf, dass sich mit diesen Netzwerken noch ganz andere Dinge machen lassen. Social Media Marketing, zum Beispiel. Heißt, auf einfachem Wege Menschen kontaktieren und informieren, Kunden akquirieren, bestehende Beziehungen pflegen, Produkte präsentieren, Visionen bildlich darstellen, Dienstleistungen filmisch erklären. Kurzum: Es lässt sich als ideales Testfeld und Spielwiese für einen unerschöpflichen Fundus an Ideen nutzen. Schlicht: die moderne Art des Empfehlungs-Marketings.

Millionen und Milliarden Freunde
Allein in Google+ sind 300 Millionen Nutzer miteinander verknüpft. Und YouTube als weltgrößte Internet-Videoplattform hat stolze vier Milliarden Aufrufe – täglich! Die Vorteile liegen also klar auf der Hand: Alles ist super-schnell, super-effektiv und bestenfalls super-erfolgreich.

Nachhaltig statt nachteilig
Damit diese Art von Öffentlichkeitsarbeit aber tatsächlich und nachhaltig wirkt, ist entsprechendes Knowhow vonnöten. Selbst großen Konzernen sind da schon böse Fehler unterlaufen, die eigentlich nicht mehr reparabel sind. Ganz übel ergeht es denjenigen, über die dann zur Strafe ein „Shitstorm“ hinwegfegt.

Ich will Spaß!
Doch es gibt auch Unternehmen, die sich sehr gut als Best Practice-Beispiele eignen. Sie nutzen die sozialen Netzwerke nicht nur zu Public Relations-Zwecken, sondern auch, um Spaß zu bereiten. Und damit dem ureigensten Grund der Entwicklung von Facebook & Co. wieder gerecht zu werden.

Ein Instrument will im Spiel beherrscht werden
Im Marketing-Bereich muss der Einsatz von Social Media demnach ebenso als ein Instrument angesehen werden, das beherrscht sein will, wie andere Tools. Selbstverständlich ist es ganz nett, auf eine stattliche Anzahl an Followern oder nach oben gerichteten Daumen verweisen zu können. Sie haben aber nichts davon, wenn sie keinen Umsatz bringen. Insofern tatsächlich wichtig in gewerblichem Sinne ist daher die Messbarkeit beispielsweise von Traffic und Leads. Und selbstverständlich die daraus generierten Bestellungen oder Aufträge.

Schludrige Arbeit wird abgestraft
Social Media Marketing seriös betrieben bedeutet zudem viel sorgfältige Detail-Arbeit. Alles andere lohnt nicht. Gerade weil diese Medien sehr schnelle Werkzeuge sein können, vor allem in der Verbreitung von Negativ-Nachrichten. Eine positiv besetzte Etablierung hingegen kann unter Umständen dauern. Es kommt auf Regelmäßigkeit und Konstanz an. Auf eine Ausgewogenheit in Sachen Forderung und Rücksichtnahme, auf Geben und Nehmen. Oder, um es noch deutlicher auszudrücken: Rammböcke, Rampensäue und Pistenschweine haben hier nichts verloren, sondern laufen ganz fix in‘ Leere. Den durchschnittlichen Zeitaufwand für ein mittelständisches Unternehmen könnte so aussehen:

 

social-medai-marketing Übersicht Zeitaufwand

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